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Allgemein

Karstadt verstärkt Schlagkraft des Einkaufs

„Integrierte Einkaufsbereiche gewinnen an Verantwortung“

Im Rahmen der weiter erfolgreich verlaufenden Sanierung verstärkt Karstadt die Schlagkraft seines Einkaufs durch eine erhebliche Kompetenzstärkung der wichtigsten Warenbereiche.
Jörg Peter Schmiddem, Chief Merchandise Officer von Karstadt Warenhaus GmbH, sagt: „Nachdem wir in den letzten 12 Monaten sehr viel effizienter geworden und erheblich näher an unsere Kundschaft herangerückt sind, stärken wir jetzt die Kompetenzen wichtiger Einkaufsbereiche noch weiter. Wir werden damit noch schlanker und schneller und unsere Einkäufer gewinnen an Verantwortung.“

Ein wesentlicher Schritt ist die Abkehr von dem zu Zeiten des Voreigentümers Berggruen eingeführten Modell des Merchandise Planning, bei dem der Einkauf die durchgängige Verantwortung für die Warenbestände verliert. „Wir werden ab sofort mit integrierten Einkaufsbereichen arbeiten, bei denen Kompetenz und Verantwortung deckungsgleich sind“, so Schmiddem. „Daher spielt Merchandise Planning eine wichtige Rolle – jedoch in der Verantwortung des jeweiligen Leitenden Category Managers (LCM). Mit dieser auf dem deutschen Markt bewährten Integration stärken wir die Verantwortung des Einkaufs bei Karstadt wieder.“

In einem weiteren Schritt wird der Einkauf so strukturiert, dass er künftig aus klar definierten und von der Ware her homogenen Bereichen besteht, die jeweils unter der einheitlichen Führung eines Leitenden Category Managers stehen. Wie zuvor bei der Umstrukturierung des Vertriebs, wird jeder LCM einen Warenbereich unmittelbar selbst führen. „Wir wollen bei Karstadt heute unternehmerische Verantwortung und Leistungsorientierung in allen Bereichen“, so Schmiddem. „Mit diesem Schritt werden Manager im Einkauf und Verkauf auf Augenhöhe miteinander arbeiten.“

Im Einzelnen bedeutet das:
Die Bereiche Damenoberbekleidung, Herrenkonfektion, Kinderkonfektion und Eigenmarken werden unter der Führung des LCM Fashion zusammengefasst. „Mode ist für Karstadt der größte Warenbereich. Hier haben wir noch sehr viel Potenzial – zum Beispiel durch die erhebliche Überarbeitung und Ausweitung des Eigenmarkengeschäfts. Deshalb brauchen wir einen starken Schwerpunkt und führen die vier Fashion-Bereiche unter der Führung von Patrick Diederen zusammen, der bisher schon die HAKA erfolgreich geführt hat“, sagt Schmiddem.
Kerstin Fleischer (LCM Personality) verantwortet weiterhin Uhren/Schmuck, Beauty/Strümpfe, Taschen, Accessoires und Schuhe und bekommt neu Wäsche hinzu.
Britta Kowald-Meinke (LCM Home) verantwortet nach wie vor Bad, Bettwaren und Küche und bekommt Schreibwaren als zusätzliche Verantwortung.
Marcus Fischer (LCM Import/Outlet) verantwortet weiterhin den Import und künftig zusätzlich Sport und strategische Einkaufsprojekte.
Robert Okon leitet weiterhin das strategische Lieferantenmanagement.

„Der Einkauf von Karstadt entwickelt gerade in enger Verzahnung mit Verkauf und Marketing seine Sortiments-Strategie weiter, bei der Warengruppen, die für Karstadt von besonderer Bedeutung sind, weiter gestärkt werden“, so Schmiddem. „Wir haben über vier Monate lang hart daran gearbeitet, sie zu analysieren und die weitere Entwicklung zu planen. Diesem Prozess trägt die neue, schlagkräftige Organisation Rechnung.“